Wenn Reisen Sinn stiftet: Kopenhagen inspiriert Berlin mit DestinationPay
Margarita BunßenAuf sozialen Netzwerken teilen ...
Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Trend – sie wird zur Haltung. Und genau hier setzt eine der spannendsten Tourismus-Initiativen Europas an: DestinationPay. Entwickelt von Wonderful Copenhagen, bringt das Modell frischen Wind in die Art, wie wir reisen – und wie wir als Gäste Verantwortung übernehmen können. Jetzt schwappt diese Idee sogar bis nach Berlin.
Belohnung für gutes Verhalten statt Massentourismus
DestinationPay ist die globale Weiterentwicklung des preisgekrönten CopenPay-Modells, das im Sommer 2024 in Kopenhagen gestartet ist. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Touristen übernehmen durch kleine, positive Aktionen Verantwortung für ihr Reiseziel – und werden dafür mit besonderen Erlebnissen belohnt.
Ob Müllsammeln in den berühmten Kanälen, eine Fahrradtour statt Autofahrt oder nachhaltige Mobilität im Alltag – wer etwas für Umwelt und Gemeinschaft tut, bekommt dafür Kultur, Erlebnisse oder Vergünstigungen zurück.
Ein Modell, das zeigt: Reisen kann mehr sein als Konsum. Es kann Teil einer Lösung werden.
Von Kopenhagen in die Welt
Der Erfolg von CopenPay hat internationale Aufmerksamkeit geweckt. Über 100 Destinationen weltweit haben bereits Interesse bekundet. Mit DestinationPay öffnet Kopenhagen nun sein Konzept für Städte und Regionen auf der ganzen Welt.
„Touristen wollen eine Stadt nicht mehr nur sehen – sie wollen Teil von ihr sein.“
– Søren Tegen Petersen, CEO Wonderful Copenhagen
Berlin plant bereits BerlinPay
Auch in Deutschland stößt das Konzept auf großes Interesse. VisitBerlin arbeitet derzeit an der Entwicklung von BerlinPay – einer eigenen Version des Modells, angepasst auf die Hauptstadt.
„CopenPay zeigt, dass positive Veränderungen am besten wirken, wenn Menschen sie aktiv erleben können.“ – Sabine Wendt, CEO VisitBerlin
Damit könnte Berlin bald ein Vorreiter für nachhaltige Stadterlebnisse in Deutschland werden.
Warum solche Modelle so wichtig sind
Bis zum Jahr 2030 werden weltweit rund 1,8 Milliarden touristische Ankünfte erwartet. Ohne neue Konzepte drohen Umweltbelastung, Overtourism und soziale Konflikte weiter zuzunehmen. DestinationPay setzt genau hier an – mit einem sanften, aber wirkungsvollen System der positiven Motivation.
Auch die EU begrüßt diesen Ansatz ausdrücklich. Nachhaltigkeit, Innovation und Tourismus sollen künftig enger zusammenarbeiten.
DestinationPay zeigt, wohin die Reise geht: Weg vom schnellen Konsum, hin zu echten Begegnungen, Verantwortung und gemeinsamen Erlebnissen. Es ist eine Einladung an uns alle, anders zu reisen – bewusster, respektvoller und mit einem positiven Fußabdruck.
Wir bei Nordland.shop finden: Genau solche Ideen brauchen wir für die Zukunft des Reisens.
Ideen für nachhaltiges Reisen findest Du auch in unseren Reiseführern.